„Compact Melodies“ ist eine audioplastische Installation, in der räumliche Formen in Musik übersetzt werden.
Im Zentrum der Arbeit steht eine Serie frei gestalteter Holzplastiken, die durch einen physikalisch motivierten Transformationsprozess in Notenfolgen überführt werden. Dabei wird jedem Raumpunkt ein Zeitpunkt zugeordnet; Krümmungen der Form werden in Tonhöhen übersetzt. Der Krümmungsdurchmesser entspricht dabei der Wellenlänge eines Tons: Je kleiner der Durchmesser, desto höher der Ton. Auf diese Weise entstehen Tonfolgen, die in Notenschrift festgehalten und als Audiospuren hörbar gemacht werden.